13 Prinzipien

 

Prinzip 1: Die Freude an der Bewegung

Freude ist die grundlegende Empfindung, die wir in allen Bewegungen in Nia suchen. Solltest du die Freude in einem Moment verlieren, verändere die Bewegung bis du wieder die positive Rückmeldung deines Körpers spüren kannst. 

 

 

Prinzip 2: Natürliche Zeit und die Bewegungsformen

Alle Bewegungen in Nia werden in deinem persönlichen und natürlichen Zeitempfinden durchgeführt. Diese Bewegungen basieren auf den Energien und Strukturen aus neun grundlegenden Bewegungsformen.

 

Prinzip 3: Musik und das "8-BC"-System

Musik ist ein wichtiger Bestandteil in Nia. Wir benutzen ein Takt-Zählsystem, das in 8er Zähleinheiten organisiert ist, um Bewegungen und Musik zu koordinieren und zu strukturieren. Die Musik in Nia beinhaltet verschiedenste musikalische Farben und Landschaften, mit denen die Bewegungen verbunden werden.

 

 

Prinzip 4: Freedance (freier, unchoreographierter Tanz)

Alles ist erlaubt, bewegungsmäßig. Freedance ist der Bestandteil in Nia, der das Loslassen von Strukturen und Form ermöglicht. Freedance ist ein 8-stufiger Bewegungsprozess, der die eigene Kreativität fördert.

 

Prinzip 5: Bewußtheit - durch das Leben tanzen

Durch Nia wird dir bewusst, dass jeder Moment und jede Lebenssituation ein Teil deines eigenen Tanzes durch das Leben ist. Jede Bewegung kann dazu benutzt werden, um Selbstheilung zu unterstützen. 

 

Prinzip 6: Die Basis - die Füße und Beine

Deine Füße sind die Hände, die die Erde berühren. Durch deine Beine wird die Energie der Erde auf deinen ganzen Körper übertragen. Die Basis ist das Fundament jeder Bewegung.

 

Prinzip 7: Die drei Bewegungsebenen und die drei Unterrichtslevel

Jede Bewegung in Nia kann in 3 Bewegungsebenen (tief, mittel, hoch) und 3 Intensitätslevel ausgeführt werden. Die Mischung dieser Ebenen und Level ermöglicht ein breites Spektrum an Bewegungsvariationen.

 

Prinzip 8: Der Körperkern: Becken, Brustkorb und Kopf

Diese drei Körperschwerpunkte enthalten das emotionale Zentrum und die Energiezentren (Chakren). Die Verbindung zum eigenen Körperkern erhöht die Bewusstheit für den eigenen Energiefluss und schafft Möglichkeiten, um diesen Fluss zu harmonisieren und zu steigern.

 

Prinzip 9: Die oberen Extremitäten: Arme, Hände und Finger

Die oberen Extremitäten haben die Fähigkeit zu heilen, zu berühren, Energie zu leiten und Verbindungen herzustellen. Sie sind die äußere Verlängerung deiner Gefühle und Gedanken und können ausdrucksvoll agieren.

 

Prinzip 10: Röntgenbild-Anatomie

Wir üben in Nia die Fähigkeit, die eigene Anatomie der Knochen, Sehnen, Bänder und Muskeln zu erspüren sowie visuell und sensorisch wahrzunehmen. Die daraus gewonnenen Informationen nutzen wir, um Selbst-Heilung zu unterstützen und um unphysiologische Bewegungsmuster aufzulösen. 

 

Prinzip 11: Strategie und Fitness-Erfolg

Auch der persönliche Fitness-Erfolg ist abhängig von einer weitsichtigen und überlegten Strategie, die das Setzen von persönlichen Zielen beinhaltet. Eine permanente Bereitschaft zur Veränderung und der Mut, eingefahrene Wege zu verlassen ist entscheidend für den eigenen gesundheitlichen Erfolg.

   

 

 

Prinzip 12: Kontinuierliche Weiterbildung

Den eigenen Körper zu heilen ist ein lebenslanger Prozess. Jede Nia-Stunde bietet die Möglichkeit neuer Lernerfahrungen für Körper, Geist und Seele.

 

 

Prinzip 13: Tanze, was du spürst

Nia spricht eine zentrale Einladung an dich aus: Lebe dein Leben durch Sinnesempfindung und Gefühl!